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Subdomains: Worauf Sie bei der Erstellung achten müssen

von sonicboom

Third-Level-Domains bieten Unternehmen die Chance sich als Experten in einer bestimmten Nische zu positionieren und den Userinnen und Usern ein besseres Nutzererlebnis zu bieten. Subdomains haben auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung klare Vor-, aber auch Nachteile. Ob es für Ihre Unternehmensseite Sinn macht, auf Subdomains zu setzen, lesen Sie hier.

Was ist eine Subdomain?

Eine URL lässt sich in First-, Second- und Third-Level-Domains unterteilen. Die First-Level-Domain ist der letzte Teil der URL, wie etwa .com, .at oder digital. Unmittelbar davor steht die Second Level Domain. Wenn Sie in die Adresszeile Ihres Browsers schauen, sehen Sie in Ihrem Fall also „sonicboom“ als Second Level Domain.

Third -Level Domains oder Subdomains stehen wiederum vor der Second-Level-Domain und werden dann eingesetzt, wenn sich ein bestimmter Bereich deutlich vom Kerngeschäft eines Unternehmens unterscheidet. Als Beispiel kann man den Suchmaschinenriesen Google heranziehen, der mit seinem Dienst Gmail einen Dienst anbietet, der sich deutlich von dem Angebot einer Suchmaschine abgrenzt und deshalb durch die Subdomain mail.google.com von Google selbst abgegrenzt wird. In der Praxis sieht man häufig, dass Webshops, Blogs oder ein Service-Bereich durch Subdomains von der Hauptseite getrennt werden. Auch Auftritte eines Unternehmens in verschiedenen Sprachen oder mobile Varianten der Website werden oft durch Third-Level-Domains von der Hauptseite getrennt.

Warum setzen Unternehmen auf Subdomains?

Die Aufteilung der eigenen Seite in verschiedene Subdomains hat vor allem SEO-technische Gründe. Eine Subdomain hat aus der Perspektive einer Suchmaschine nichts mehr mit der Hauptseite zu tun. Eine Abstrafung der Hauptseite im Ranking hat keine Auswirkungen auf die einzelnen Subdomains. Darüber hinaus ermöglichen Subdomains es einem Unternehmen mehr als zwei Treffer in den Suchergebnissen in den vorderen Rankings zu platzieren. Genau diese Trennung von der Hauptseite hat aber auch aus SEO-Sicht klare Nachteile: Subdomains müssen alle individuell SEO-optimiert werden, sie profitieren nicht von Links und Content der Hauptseite.

Welche Alternativen gibt es?

Eine weitere Möglichkeit, der eigenen Webseite Struktur zu verleihen, ist die Verwendung von „Subdirectories“ oder Unterverzeichnissen. Diese Struktur macht dann Sinn, wenn Sie Inhalte erstellen, die gut zu den übrigen Inhalten der Webseite passen. Diese Variante ist im Web wesentlich gängiger und ist optisch in der Adresszeile durch Schrägstriche gekennzeichnet, siehe https://sonicboom.digital/de/newsroom. Neben der Verbindung Ihrer Inhalte zu ihrer Hauptseite (sie profitieren von Verlinkungen und müssen „nur“ Ihre Hauptseite SEO-optimieren) ist diese Variante auch aus technischer Sicht deutlich einfacher zu bewerkstelligen als eine Subdomain einzurichten. Diese müssen meist durch Plug-ins oder durch Einstellungen beim Hosting-Dienst eingerichtet werden.

Subdomains: Fazit

Ob Sie und Ihr Unternehmen auf Subdomains setzen oder ob Sie Ihre Inhalte lieber per Unterverzeichnis strukturieren, sollte keine rein technische Entscheidung sein. Stellen Sie sich eher die Frage, welche Ideen und Zukunftspläne Sie für den digitalen Auftritt Ihres Unternehmens haben und welche Pläne Sie im Bereich Suchmaschinenoptimierung erreichen wollen. Die Entscheidung für den technischen Aspekt der Gliederung Ihrer Webseite sollte immer zuerst auf Basis Ihrer digitalen Strategie fallen.