Strategie

Organische Reichweite mit Spotify-Playlists

von Sedat Demirci

Spotify: Eine Erfolgsgeschichte

356 Millionen regelmäßige Nutzerinnen und Nutzer, 158 Millionen Premium-Abonnements und 26 Millionen Menschen, die täglich Ihre Musik über Spotify genießen. Kein Wunder also, dass immer mehr Unternehmen den Versuch wagen, den Dienst als Marketingtool zu nutzen. Neben der herkömmlichen Methode, Werbeanzeigen bei Spotify zu kaufen und den immer populärer werdenden Podcast-Ads, gibt es eine weitere Möglichkeit, sein Publikum auf organische Weise via Spotify zu erreichen: Die Erstellung von Spotify-Playlists.

Unkompliziert und kostenlos

Richtig gehört, es muss nicht immer kompliziert und teuer sein. Hier soll nicht die Rede von den kostenpflichtigen Sponsored-Playlists sein, bei denen Unternehmen viel Geld dafür bezahlen, dass ihr Logo und ihr Slogan im Hintergrund einer beliebten Playlist erscheint. Unternehmen können mit ein paar Klicks (wie das jeder von uns zu Hause sicher schon mehrmals gemacht hat) eine Playlist erstellen, die den Namen des eigenen Unternehmens trägt und Spotify Nutzerinnen und Nutzer mit einer Auswahl an Songs beglückt. Es handelt sich also um eine kostenfreie Methode, die eigene Markenbotschaft zu vermitteln und zu verbreiten.

Spotify-Playlists als Branding-Tool

Playlists stellen eine niederschwellige Chance dar, Kundinnen und Kunden organischen Mehrwert zu bieten. Ihr Markenname und das Unternehmenslogo als Bild der Playlist bleibt in Kombination mit der Auswahl von Songs in Erinnerung. Es besteht die Chance, das eigene Unternehmen von einer nahbaren Seite zu zeigen und die eigene Marke mit den Klängen beliebter Songs zu verknüpfen. Die Kopplung eines Markennamens mit Musik bewirkt eine emotionale Färbung der Erinnerung. Hier bietet sich also eine Gelegenheit, Marken und Unternehmen emotional an die Zuhörenden zu binden und somit auch besser im Gedächtnis zu bleiben.

Das Branding von Playlists, die eine Verbindung zur eignen Marke haben, hat auch den Vorteil, dass Nutzerinnen Musik in der Regel in einer entspannten Atmosphäre genießen (bei der Arbeit, zu Hause, in der Freizeit, beim Sport). Also genau dann, wenn die allgegenwärtige Abwehrhaltung gegenüber allem was nach Werbung aussieht, am geringsten ist. Auf eine sehr zurückhaltende Art und Weise kann somit der eigene Markenname oder das Logo, welches im Bild der Playlist zu sehen ist, mit einem angenehmen Nutzungserlebnis verknüpft werden.

Beispiele für Spotify-Corporate-Playlists

Wie bei vielen anderen Formaten des Social Media Marketing ist es wichtig, dass Ihre Spotify-Playlists nicht einfach existieren, sondern ein übergeordnetes Thema haben, das zu Ihrem Unternehmen passt. Im Idealfall bieten Sie Ihren Kundinnen und Kunden einen Mehrwert, durch den man sich an Sie und Ihre Produkte erinnert. Hier einige Beispiele von Unternehmen, die Corporate-Playlists erfolgreich mit Ihrer Markenbotschaft verbinden:

Barilla: Der Nudel und Teigwarenhersteller bietet Hörerinnen und Hörern Songs, die exakt so lange dauern, bis die jeweilige Pasta al dente ist. Hier am Beispiel der Penne-Nudel:

Nike/Adidas: Sportartikelhersteller bieten Playlists für unterschiedliche Workouts und Laufstrecken an:

Hornbach: Der Baumarkt sorgt mit deiner Hard-Rock-Playlist für die passende musikalische Untermalung bei Abrissarbeiten:

Jägermeister: Feucht-fröhliche Partysongs zum Mitgrölen

Diese sonicboom-Playlists versüßen Ihren Arbeitsalltag

Auch wir von sonicboom haben es uns nicht nehmen lassen, eine eigene Spotify-Playlist zu kuratieren. Unsere ausgewählten Songs begleiten Sie in Ihrem Arbeitsalltag mit Songs für jede denkbare Stimmung. Viel Spaß beim Reinhören!