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Diese 30 Tools bietet Google für Unternehmen an

von Lucas Deimann

Wir verwenden Google-Tools tagtäglich. Aber wussten Sie, dass Google Lösungen und Tools spezifisch für Unternehmen anbietet? Wir haben uns in diesem Blogartikel alle Google-Unternehmensprodukte angesehen und verraten Ihnen, was die einzelnen Programme können und für welchen Einsatzzweck sie sich eignen.

Ein Google-Tool für alle Anforderungen?

Insgesamt 30 Produkte bietet der Internetgigant Google spezifisch für Unternehmen an. Von Cloud-Lösungen über Werbeanzeigen- und Webseitenoptimierung bis hin zu Web-Design hat Google eigene Lösungen entwickelt. Und das auch noch in vielen Fällen kostenlos. Das klingt zu gut, um wahr zu sein? Ist es auch. Bezahlt wird wie bei Google wie so oft mit den eigenen Unternehmensdaten, die der Internetriese gewinnbringend an die Werbewirtschaft verkaufen kann. Für die meisten Programme existieren aber Lösungen, die etwas an Datenschutz interessiert sind.

Der globale Trend in Richtung Cloud-Lösungen geht auch an Google nicht vorbei. Viele der einzelnen Produkte sind nicht mehr klar voneinander trennbar und funktionieren nur in vollem Umfang, wenn gleich mehrere der Produkte parallel verwendet werden. Der Trend geht klar in Richtung weniger Tools, die dafür dann immer mehr Funktionen integrieren.

Wir präsentieren Ihnen in diesem Blogartikel alle 30 Google-Produkte die speziell für Unternehmen entwickelt wurden in alphabetischer Reihenfolge.

Google AdMob

Dieses Google-Tool bietet zahlreiche Funktionen im Bereich der In-App-Werbung. Gegründet wurde es im Jahr 2006 von Omar Hamoui, 2010 wurde es von Google aufgekauft und in die hauseigenen Dienste integriert. Insgesamt nutzen über eine Million Android-Apps den Google-Dienst, um in Ihrer mobilen App zu werben. Darüber hinaus bietet AdMob ein spezielles Monetarisierungsprogramm für Spieleentwicklerinnen und Spieleentwickler.

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Google Ads

Google Ads sind bezahlte Werbeanzeigen, die Nutzerinnen und Nutzern bei der Benutzung von Googles Suchmaschine oder der Nutzung anderer Google-Dienste angezeigt werden. Werbekundinnen und Werbekunden bezahlen hierbei nicht für das bloße Anzeigen einer Ad, sondern bezahlen einen Cent- oder Euro-Betrag pro Click. Insgesamt werben über 1,2 Millionen Unternehmen weltweit per Google Ads. Die durchschnittliche Klickrate auf eine Google Ad an erster Position in den Suchergebnissen beträgt 7 %.

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AdSense

Bei diesem Google-Dienst dreht sich alles um ein Werbenetzwerk für Webseiten. Nutzerinnen und Nutzer können sich kostenfrei für AdSense registrieren und auf ihrer Webseite Werbeflächen zum Verkauf anbieten. Alleinstellungsmerkmal des Google-Dienstes ist der Algorithmus, der die Werbung auswählt, die auf einer spezifischen Webseite erscheint. Google vermittelt den Webseitenbetreiberinnen und -Betreibern anschließend eine Vergütung, deren Höhe sich nach der Anzahl der Klicks auf die Anzeige richtet. Großes Problem von AdSense ist die mangelnde Transparenz: Besitzerinnen und Besitzer einer Webseite haben nicht die Möglichkeit einzusehen, welche Anzeige welchen Gewinn gebracht hat.

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Analytics

Mit dem hauseigenen Trackingtool können Webseitenbesitzerinnen und Webseitenbesitzer die wichtigsten Kennzahlen der eigenen Webseite einsehen. Durch ein paar Klicks wird ersichtlich, wie viele Besucher eine einzelne Seite hat, mit welchen Inhalten die Nutzerinnen und Nutzer am meisten interagieren, von welchen Kanälen die Userinnen und User kommen und wohin sie gehen. Der Dienst bietet ebenfalls detaillierte Informationen zu technischen Details der eigenen Webseite. Das prominenteste Beispiel ist hier sicherlich die Analyse der Seitenladezeit, die dann anschließend optimiert werden kann. Technisch funktioniert dies durch die Einbettung eines Tracking-Codes auf der eigenen Seite.

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Android

Das Betriebssystem Android basiert ursprünglich auf einer Linux-Anwendung und wurde erst im Jahr 2005 von Google gekauft. Neben dem bekanntesten Einsatzgebiet den Smartphones wird Android ebenfalls im Bereich der TV-Geräte, Mediaplayer und als Auto-Software eingesetzt. Das für Entwicklerinnen und Entwickler quelloffene Betriebssystem wird von der von Google gegründeten Open Handset Alliance betrieben. Diese ist ein Konglomerat aus über 60 internationalen Softwareanbietern, Handy-Herstellern und Netzbetreibern.

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Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit

Dieser Dienst ermöglicht es Unternehmerinnen und Unternehmern, Ihre Produkte in Textanzeigen neben den Suchergebnissen aufscheinen zu lassen. Nutzerinnen und Nutzer bekommen diese spezielle Form von Ads genau dann zu sehen, wenn Sie nach bestimmten Begriffen oder Produkten suchen, die in der Umgebung verfügbar sind. Laut Google sollen potenzielle Kundinnen und Kunden genau dann angesprochen werden, wenn sie auf der Suche nach Inspiration sind und ihre Kaufbereitschaft am größten ist.

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Google Assistant

Der Sprachassistent von Google. Durch die Zauberworte „OK, Google“ oder „Hey Google“ wird der freundliche Helfer aktiviert. Nutzerinnen und Nutzer haben nun die Möglichkeit, Google-Suchen zu starten oder diverse Geräte zu steuern, auf denen der Sprachassistenz aktiv ist. Erinnerungen, Termine und Wecker können ebenso durch passende Sprachbefehle eingerichtet werden, wie das Vorlesen von Benachrichtigen oder das Öffnen von mobilen Apps auf dem Smartphone. Der Kreativität sind fast keine Grenzen gesetzt.

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Blogger

Google bietet seine Nutzerinnen und Nutzern mit diesem Tool die Möglichkeit, kostenlos einen eigenen Blog zu betreiben. Bloggerinnen und Blogger müssen hierbei nicht zwangsläufig über HTML-Kenntnisse verfügen. Blogger stellt wie auch vergleichbare Content Management Systeme wie Wordpress Templates und Themes zur Verfügung, mit denen der eigene Blog spielend leicht angepasst werden kann. Google Blogger bietet eine niederschwellige Lösung für Texterinnen und Texter, die sich nicht mit technischen Details befassen wollen und unkompliziert Texte verfassen und mit diesen Geld verdienen können. Der Vorteil des Dienstes ist die nahtlose Integration anderer Google-Dienste wie Google Analytica oder AdSense.

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Google Business Messages

Der Messeging-Dienst für Unternehmerinnen und Unternehmer. Wann auch immer Kundinnen und Kunden eine schnelle Information direkt vom Unternehmen benötigen, haben sie seit einiger Zeit die Möglichkeit, dies über die Google Business Messages zu tun. Besonders wenn Nutzerinnen und Nutzer kurze Nachfragen wie Öffnungszeiten oder dem Ausmachen eines Termins hilfreich. Googles Denkweise hinter dem Tool: Die Möglichkeit, Unternehmerinnen und Unternehmer direkt zu kontaktieren, ist niederschwelliger als das mühsame Ausfüllen eines Kontaktformulars auf regulären Webseiten.

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Google Chrome Enterprise

Neben dem bekannten Browser Google Chrome bietet Google für Unternehmen Hardware- und cloudbasierte Geräteverwaltung an. Neben der Hardware, den Google Chromebooks bietet Google Unternehmen darüber hinaus die Möglichkeit, auf ein eigenes Betriebssystem, Chrome OS zu setzen. Google bewirbt seine Komplettlösung im Bereich Hard- Soft- und Cloudware-Lösungen vor allem mit dem Verweis auf das hohe Maß an Cybersicherheit der Chrome Enterprise-Anwendungen.

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Google Cloud

Google ist neben Amazon und Microsoft eine der größten Public-Cloud-Anbietern weltweit. Unternehmen können IT-Ressourcen, Speicherplatz und Infrastruktur von den weltweiten Google Servern in Anspruch nehmen und mieten. Probleme der Google Cloud sind die wenigen bis gar nicht vorhandenen Supportleistungen sowie die allseits bekannten Probleme von Google im Bereich Datenschutz. Ironischerweise ist der größte Kunde von Google Cloud Diensten der Konkurrenz Apple. 300 Millionen Dollar investierte Apple in die Nutzung von 8 Exabyte an Speicherplatz auf Googles Servern, das entspricht einer Milliarde Gigabyte. Weitere bekannte Kunden sind der Social Media Dienst TikTok sowie der Musikstreamingdienst Spotify und der Zahlungsanbieter PayPal.

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Google Data Studio

Diese Software hilft Unternehmerinnen und Unternehmern dabei, Daten mit Dashboards und Berichten zu verstehen. Daten aus diversen Tabellen, aber auch Daten aus den Diensten Google Analytics und Google Ads können ohne Hintergrundwissen im Bereich Code oder SQL verknüpft werden. Der Dienst bietet anschließend die Möglichkeit, große Datenmengen ansprechend aufzubereiten und zu visualisieren. Die interaktiven Dashboards der Google Data-Studio-Reportings können entsprechend aufbereitet, dann unkompliziert mit allen relevanten Stakeholdern geteilt werden.

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Google Digital Garage

Die „Zukunftswerkstatt“ von Google bietet Nutzerinnen und Nutzern kostenlose Webinare und Tutorials rund um das Thema „digitale Expertise“. In der deutschen Variante werden derzeit 45 Onlinekurse angeboten. Die Themen reichen von den „Grundlagen des Online-Marketings“ über die Online-Gewinnung potenzieller Kundinnen und Kunden und eine Einführung in die zentralen Bestimmungen der DSGVO.

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Google Domains

Der hauseigene Domainregistrierungsdienst von Google. Mittlerweile laut den eigenen Angaben von Google sicher. Das war aber nicht immer so: Kurz nach dem Start des Dienstes im Jahr 2015 gelang es Sanmay Ved, einem Online-Unternehmer durch einen Webseiten Fehler auf Google Domains die Domain Google.com für nur 12 US-Dollar zu erwerben. Als Dank dafür, dass Ved den Kauf nicht abschloss, sondern die gekaufte Domain im Warenkorb behielt, bekam er von Google eine stolze Belohnungssumme, die der Unternehmer dann aber öffentlichkeitswirksam an wohltätige Zwecke spendete.

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Google Enterprise Search

Googles Cloud Suche, die auch als Enterprise Search bezeichnet wird, soll Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern dabei helfen, möglichst unkompliziert an relevante Unternehmensinformationen zu kommen. Um das zu gewährleisten, ist die Integration von Google Workplace notwendig. Die Enterprise Search macht es möglich, von unterschiedlichen Geräten (Laptop, Smartphones, Tablets) auf die benötigten Unternehmensinhalte zuzugreifen. Google will laut eigener Aussage nicht nur dabei helfen, große Mengen von Daten in der Cloud zu speichern und zugänglich zu machen, sondern dabei unterstützen, möglichst schnell und ohne Umwege durch den Datendschungel zu navigieren.

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Google Manufacturer Center

Das Google Manufacturer Center bietet Herstellern die Möglichkeit, Kundinnen und Kunden detaillierte Produktinformationen zur Verfügung zu stellen. Bestimmte Produktmerkmale, die einer bestimmten Gruppe von Käuferinnen und Käufern besonders wichtig sind, lassen sich separat hervorheben. Mit anderen Worten ist das Manufacturer Center also ein Tool, das Verkäuferinnen und Verkäufern dabei hilft, ihre Produkte in der Google-Suche möglichst optimiert darzustellen. Darüber hinaus bietet das Google-Produkt Daten, Analysen und Leistungswerte zu den eigenen Produkten, aber bietet auch Informationen darüber, welche Konkurrenzprodukte am häufigsten neben den eigenen Produkten angezeigt werden.

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Google Maps Plattform

Während Google Maps in der Anfangszeit ein reines Kartentool war, integriert Google immer mehr Funktionen, Tools und Services in Google Maps. Neben der allseits bekannten Routenplanung für Auto, öffentliche Verkehrsmittel und Fahrrad, integriert Google zunehmend Unternehmensinformationen in sein Mapping-Tool. Unternehmerinnen und Unternehmer können Ihr Business und ihre Produkte direkt auf der Karte hervorheben und Kundinnen und Kunden niederschwellig Routenplanung und Kontaktinformationen bieten. Das Tool Google Maps verwendet insgesamt die unglaubliche Datenmenge von 20 Petabyte, was ungefähr 20 Millionen Gigabytes entspricht. Google Maps ist für Entwicklerinnen und Entwickler im API-Format verfügbar, ein bekanntes Beispiel ist zum Beispiel Uber, das Google Maps innerhalb der eigenen Anwendungen nützt. Insgesamt nutzen ca. 6 Millionen Webseiten weltweit Google Maps, 88% aller Webseiten, die Kartenmaterial nutzen, verwenden Google Maps.

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Google Marketing Plattform

Wie bei zahlreichen anderen Google-Produkten differenziert Google mit seinem Angebot zwischen großen und kleineren Unternehmen. Kleine Unternehmen können die Google Marketing Plattform dazu nutzen, die eigenen Marketingaktivitäten durch kostenfreie Analysetools zu optimieren. Ebenfalls bis zu einem gewissen Grad kostenfrei zugänglich sind Testmöglichkeiten für Apps und Webseiten sowie Umfragetools, um die Meinung von Kundinnen und Kunden zu einem bestimmten Produkt oder einer spezifischen Dienstleistung einholen zu können. Große Unternehmen profitieren laut Google neben den kostenfreien Funktionen vor allem von den riesigen Datenmengen, die Google den Konzernen gegen ein passendes Entgelt zur Verfügung stellt. Mit diesen ist es möglich, die Effektivität von Google Ads und anderen Marketing-Maßnahmen in Echtzeit zu beobachten und ebenfalls in Echtzeit Optimierungsmaßnahmen zu setzen. Außerdem wirbt Google in diesem Zusammenhang mit sehr detaillierten Zielgruppeninformationen, die Unternehmerinnen und Unternehmern bereitgestellt werden.

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Google Merchant Center

Das Merchant Center von Google ist ein kostenloses Tool, mit dem Unternehmerinnen und Unternehmer ihre Produktdaten (Produktname, Preis etc.) strukturiert an Google senden können. Google sammelt diese Daten, um sie in einem nächsten Schritt dann in den Google Shopping-Ergebnissen und auch in anderen Google-Tools den Kundinnen und Kunden zu präsentieren. Die Nutzung des Tools ist an ein Google-Ads-Konto geknüpft.

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Google My Business

Google My Business ist ein Tool, mit dem Unternehmerinnen und Unternehmer Ihr Google-Unternehmensprofil verwalten können. Das unternehmenseigene Profil erscheint je nach Endgerät und App in einer anderen Form und ist eng mit Google Maps verknüpft. Neben der Möglichkeit, den eigenen Kundinnen und Kunden aktuelle Informationen (wie Standort, Öffnungszeiten, Produkte etc.) über das eigene Geschäft zu liefern, bietet Google Nutzerinnen und Nutzern die Möglichkeit Unternehmen zu bewerten. Rezensionen sind im Bereich des E-Commerce ein mächtiges Instrument. Viele positive Rezensionen sind meist gleichbedeutend mit einem Anstieg von Kaufentscheidungen und Conversions, während viele negative Rezensionen meist abschreckend auf potenzielle Kaufentscheidungen wirken. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen ist die Optimierung des Google-Unternehmensprofils ein vielversprechendes und kostenfreies Marketing-Tool, das unbedingt genutzt werden sollte.

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Google Optimize

Google Optimize ist ein kostenloses Website-Optimierungstool, das Online-Marketern und Webmastern dabei hilft, die Konversionsraten und die allgemeine Nutzerinnen- und Nutzerzufriedenheit zu steigern, indem verschiedene Kombinationen von Website-Inhalten getestet und optimiert werden. Um die User Experience zu optimieren, werden verschiedene Versionen der eigenen Webseite miteinander verglichen. Ziel des Tools ist es herauszufinden, welche Inhalte die meiste Wirkung bei der eigenen Zielgruppe erzielen. Der Vorteil dieses Testing-Tools liegt vor allem in der Integration der anderen Google-Produkte, vorrangig Google Analytics und Google Ads. In einer Basis-Variante ist das Optimierungstool kostenlos verfügbar.

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Google Podcast-Manager

Googles Tool für alle Podcasterinnen und Podcaster. Die Hauptfunktion dieses Tools liegt in der Analysefunktion. Anbieterinnen und Anbieter können detaillierte Informationen zu den einzelnen Podcast-Folgen einsehen: Zu welcher genauen Zeit kommt es zu besonders hohen Absprungraten innerhalb einer Folge? Auf welchen Geräten hören sich Nutzerinnen und Nutzer die Podcasts an? Wie performen die einzelnen Folgen in der Google-Suche und wie schneidet der eigene Podcast zu Konkurrenzangeboten ab? Darüber hinaus bietet Google in diesem Tool Optimierungsvorschläge für Podcasts an.

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Google Search Console

Googles Search Console ist ein Monitoring Tool für Webseiten-Besitzer, SEO-Optimierer und Entwicklerinnen und Entwickler, das dabei hilft nachzuvollziehen, wie gut die eigene Webseite in der Google-Suche aufgefunden wird. Es handelt sich um eine Art Dashboard-Lösung, die unterschiedliche Kennzahlen in Bezug auf die Google Suche anzeigt, gleichzeitig aber Lösungsvorschläge und Troubleshooting anzeigt. Das Tool bietet nach einer Präsentation des Status Quo Handlungsempfehlungen an, wie das Google-Ranking aktiv verbessert werden kann.

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Google Shopping Kampagnen

Mit Google Shopping können Verbraucherinnen und Verbraucher bestimmte Produkte unterschiedlicher Einzelhändlerinnen suchen, vergleichen und direkt einkaufen. Dabei sehen Kundinnen und Kunden nur die Angebote von Verkäuferinnen und Verkäufer, die für eine sogenannte Product Listing Ad (PLA) bezahlt haben. Für die Verbraucherinnen und Verbraucher sind dabei ein Produktbild und der Preis des Produktes prominent sichtbar.  Der ursprüngliche Name dieses Google-Tools war “Froogle”, ein Wortspiel das sich vom englischen Wort “frugal” (sparsam) ableitet. Auch wenn Nutzerinnen und Nutzer heute die URL froogle.com eintippen, werden sie noch auf die Google Shopping Seite weitergeleitet. Seit dem Froogle-Launch vor 18 Jahren bekam das Google-Tool einige neue Funktionen spendiert: Die smarte Shopping-App ermöglicht es Unternehmerinnen und Unternehmern ihre Artikel in sämtlichen Google-Produkten zur Schau zu stellen. Google Shopping ist eng mit den Google Ads verknüpft, die Shopping-Ads werden dabei aber ausgewählten Nutzerinnen und Nutzern vorgeschlagen, die nach bestimmten Suchbegriffen suchen. Die Produkte können dabei nicht nur in der klassischen Google-Suche angezeigt werden, es besteht ebenfalls die Möglichkeit, das Angebot in anderen Google-Produkten, wie YouTube oder Gmail aufscheinen zu lassen.

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Google Surveys

Ein Tool, dass es Unternehmerinnen und Unternehmern erlaubt, Marktforschung zu betreiben. Insgesamt lassen sich bis zu zehn Fragen pro Umfrage an eine ausgewählte Zielgruppe stellen. Die Auswertungen der Umfrage lassen sich direkt in Google Surveys einsehen. Im Unterschied zu zahlreichen anderen Google-Produkten ist Surveys nicht kostenlos. Ohne Zielgruppen-Eingrenzung zahlt man pro abgeschlossener Umfrage 9 Cent pro Frage. Wenn Sie Ihre Zielgruppe durch Eingrenzungsfragen genau bestimmen wollen (was wir jedem, der das Tool nutzt, sehr ans Herz legen), wird der Service mit 2,50 Euro pro beantworteter Frage deutlich teurer. Bezahlt wird nur für vollständig abgeschlossene Interviews.

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Tag Manager

Mit dem Tag Manager lassen sich Webseiten-Tracking-Tools auch ohne Programmierkenntnisse auf der eigenen Webseite integrieren. Eine einmalige Änderung des Quellcodes an einer bestimmten Stelle ist zwar notwendig, um den Service von Google zu aktivieren, anschließend ist aber im Unterschied zu diversen anderen Anbietern keine laufende Wartung des Quellcodes notwendig. Um ein konkretes Beispiel zu nennen, was man alles mit dem Tag Manager anstellen kann, ohne dabei über Programmierwissen zu verfügen: Der Tag Manager erlaubt es Webseitenbetreiberinnen und Webseitenbetreibern etwa zu analysieren, wann und wie oft die eigenen User Scrollen, wie oft und bis zu welchem Zeitpunkt ein Video angesehen wird, wohin sie ihren Mauscursor bewegen und auf welche Links und Bilder schlussendlich geklickt wird.

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Google Trends

Google Trends ermöglicht Nutzerinnen und Nutzern, die Beliebtheit einzelner Suchbegriffe zu analysieren. Mit dem Tool lassen sich aktuelle Themen, Nachrichten und vor allem Suchbegriffe visualisieren. Nutzerinnen und Nutzer haben dabei Zugriff auf Echtzeitdaten und aktuelle Trend-Suchbegriffe. Ebenfalls möglich ist eine historische Betrachtung der beliebtesten Suchbegriffe und regionalen Trends, die bis zum Jahr 2004 möglich ist. Dieses Google-Tool ist für Unternehmerinnen und Unternehmer vor allem im Marketing interessant: Durch die Möglichkeit, bestimmte Suchbegriffe zu einer bestimmten Jahreszeit in einer bestimmten Region nachvollziehen zu können, wird es für Unternehmerinnen und Unternehmer möglich, Wünsche und Bedürfnisse der eigenen Kundinnen und Kunden möglichst genau antizipieren zu können. Darüber hinaus kann Google Trends als SEO-Keyword Tool verwendet werden, um die eigenen Produkte und die eigenen digitalen Inhalte punktgenau an die Zielgruppe anzupassen.

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Waze Local

Waze Local ist eine Community-basierte Navigations-App, Nach Google Maps ist Waze die zweitgrößte Navigations-App weltweit. Trotzdem haben viele Menschen noch nie von dieser Anwendung gehört. Ihre Besonderheit liegt an der regen Community von 100 Millionen Waze Local Nutzerinnen und Nutzern, so genannten Wazers. Sie sorgen für die regelmäßigen Verkehrsupdates, Informationen zu Verkehrskontrollen und Benzinpreisen. Diese Daten kommen Ihnen aus Google Maps bekannt vor? Genau daher hat sie Google auch im Jahr 2013 übernommen, als der Internetriese Waze Local im Jahr 2013 für 1,1 Milliarden US-Dollar kaufte. Genau betrachtet, ist Waze Local ist kein Teil des Google Alphabet-Imperiums, sondern eine unabhängig agierende Navigations-App und damit auch gleichzeitig der größte Konkurrent von Google Maps.

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Google Web Designer

Googles hauseigenes Page-Builder Tool für Windows, Mac und Linux. Mit ihm können Nutzerinnen und Nutzer interaktive HTML5-Webseiten und Werbeanzeigen erstellen. Das besondere hierbei ist, dass keinerlei Programmierkenntnisse von Nöten sind, es handelt sich um einen so genannten “What You See Is What You Get”-Editor, mit dem die Inhalte statt mit Code, per Drag and Drop designed werden.

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Google Workspace

Im Großen und Ganzen verbirgt sich hinter dem Namen Google Workspace ein Rebranding der Google G-Suite, also Googles Cloud-basierten Office Anwendungen wie Gmail, Google Drive, Google Docs, Google Kalender etc. Vergleichbar ist Google Workspace also mit dem Office-Paket von Konkurrenten Microsoft. Das Rebranding zielt aber auch darauf ab Googles Office Paket als perfekte Lösung für die neue Arbeitswelt nach der Corona-Pandemie zu positionieren. Mit den Cloud-Diensten von Google sollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter egal, von wo aus sie arbeiten, reibungslos zusammenarbeiten können. Google verfolgt die Strategie, die einzelnen getrennten Anwendungen immer mehr miteinander zu verschmelzen. Ein Hinweis darauf war die Integration der ehemals eigenständigen Applikationen Google Meet und Google Chat in Gmail.

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Datenschutzfreundliche Alternativen?

Jeder Unternehmer und jede Unternehmerin muss sich bei der Nutzung der Google-Dienste darüber im Klaren sein, dass die Nutzung der Dienste mit der Preisgabe sensibler Daten an Google verbunden ist. Der Suchmaschinenriese ist nicht zu Unrecht dafür berüchtigt, eine unverhältnismäßig hohe Zahl an Daten seiner Nutzerinnen und Nutzer zu sammeln.

Google muss sich in letzter Zeit permanent für seinen unverhältnismäßigen Datenhunger rechtfertigen. Immer mehr Start-Ups und Unternehmen sehen darin ihre Chance, in Konkurrenz zu den Google-Produkten zu treten und veröffentlichen datenschutzfreundlichere Varianten der Google-Tools. Welche Alternativen es in diesem Bereich gibt und welche Stärken und Schwächen diese Produkte haben, lesen Sie in Kürze bei uns.